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Kieferschmerzen und CMD in Lugano

Kieferschmerzen: wenn das Öffnen des Mundes weh tut

Craniomandibuläre Dysfunktionen (oft «CMD» oder «Kiefergelenksprobleme» genannt) betreffen das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur: Schmerzen nahe am Ohr, Geräusche, Mühe beim Öffnen des Mundes, manchmal Kopfschmerzen. In den meisten Fällen bessern sie sich mit einem konservativen Ansatz aus Edukation, gezielten Übungen und manueller Therapie, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit Zahnärztin, Zahnarzt und Ärztin oder Arzt.

Abklärung der Mundöffnung oder manuelle Behandlung des Kiefers in der Praxis
Eine spezifische Kompetenz

Kieferbeschwerden, behandelt von jemandem, der sie genau kennt

Craniomandibuläre Dysfunktionen erfordern Kompetenzen, die über die allgemeine Physiotherapie hinausgehen. Luca Barbisan hat die CRAFTA®-Ausbildung absolviert, eine der international führenden Schulen für kraniofaziale Schmerzen, und verfügt über solide klinische Erfahrung mit diesen Patientinnen und Patienten.

  • Ausbildung CRAFTA®-Ausbildung (Cranio Facial Therapy Academy) bei Harry von Piekartz und Michiel Trouw: 80 Stunden. Vertiefung des Themas auch in den Modulen des MAS SUPSI in neuromuskuloskelettaler Physiotherapie. Kurs Cranio Mandibular Therapeutics mit Tzvika Greenbaum und Diego Leoni: 13 Stunden (2022).
  • Klinische Erfahrung Seit 2019 behandelt er jede Woche 3–4 Patientinnen und Patienten mit Kieferbeschwerden und kraniofazialen Schmerzen.

Erkennen Sie sich in einer dieser Beschwerden wieder?

Hier finden Sie die Beschwerden, mit denen wir am häufigsten zu tun haben.

  • Kieferschmerzen Vor dem Ohr, an der Wange oder an der Schläfe, beim Kauen oder Sprechen.
  • Geräusche und Knacken Knacken oder Reiben beim Öffnen oder Schliessen des Mundes.
  • Blockierter Kiefer Mühe, den Mund ganz zu öffnen, oder das Gefühl, dass er «hängen bleibt».
  • Zähnepressen und Bruxismus Zähneknirschen oder -pressen, tagsüber oder nachts, mit müdem Kiefer beim Aufwachen.
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen Schläfenkopfschmerzen oder Gesichtsschmerzen im Zusammenhang mit der Kaumuskulatur.
  • Kiefer und Nacken gemeinsam Kieferbeschwerden gehen oft mit Nackenschmerzen einher: Wir klären beides gemeinsam ab.

So arbeiten wir

  1. 01 Zuhören und Abklärung Wir hören Ihre Geschichte an, schliessen Anzeichen und Symptome aus, die weitere Abklärungen erfordern könnten, und untersuchen Kiefer, Muskulatur und Nacken.
  2. 02 Verstehen und bewältigen Wir erklären Ihnen, was los ist, welche Alltagsgewohnheiten den Kiefer überlasten und wie Sie sie ändern können.
  3. 03 Manuelle Therapie und Übungen Manuelle Behandlung von Gelenk und Muskulatur sowie gezielte Übungen, die Sie auch zu Hause machen.
  4. 04 Zusammenarbeit Bei Bedarf stimmen wir uns mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt ab, zum Beispiel wenn eine Aufbissschiene angezeigt ist.

Drei Irrtümer, die sich hartnäckig halten

Man sagt «Wenn der Kiefer knackt, ist etwas kaputt» In Wirklichkeit Geräusche sind sehr häufig und brauchen, wenn weder Schmerzen noch Blockaden bestehen, oft keine Behandlung.
Man sagt «Die einzige Lösung ist die Aufbissschiene» In Wirklichkeit Die Schiene kann manchen Menschen helfen, doch Edukation, Übungen und manuelle Therapie sind bei den meisten Beschwerden der erste Schritt.
Man sagt «Das ist nur ein Problem der Zähne» In Wirklichkeit Auch Muskulatur, Gelenk, Schlaf, Stress und Nacken spielen eine Rolle. Deshalb braucht es eine ganzheitliche Abklärung.

Quellen: NIDCR (National Institutes of Health), craniomandibuläre Dysfunktionen · Slade et al., OPPERA-Studie, Journal of Dental Research, 2016

Wann Sie sofort ärztliche oder zahnärztliche Hilfe holen sollten

  • der Mund bleibt offen und Sie können ihn nicht mehr schliessen
  • Schwellung im Gesicht, Fieber oder ein möglicher Zahnabszess
  • Gefühlsverlust im Gesicht oder an der Zunge
  • Kieferschmerzen beim Kauen mit neuen Kopfschmerzen, ab 50 Jahren
  • ein Schmerz, der ohne Grund zunimmt, oder eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte

Häufige Fragen zu Kieferschmerzen

Inhalt betreut von Luca Barbisan, Physiotherapeut OMT mit spezifischer Ausbildung in craniomandibulären Dysfunktionen · Stand: Oktober 2026

Was ist das Kiefergelenk (TMG)?

Das Kiefergelenk (Temporomandibulargelenk) liegt vor dem Ohr und ermöglicht dem Unterkiefer, sich zu öffnen, zu schliessen und seitlich zu bewegen. Spricht man von «Kiefergelenksproblemen» oder «CMD», sind meist craniomandibuläre Dysfunktionen gemeint, die Gelenk und Muskulatur betreffen.

Wie viele Sitzungen braucht es?

Das hängt von der Beschwerde und ihrer Dauer ab. Nach der Abklärung geben wir Ihnen eine Einschätzung und klare Ziele; die Übungen zu Hause sind ein wichtiger Teil der Therapie.

Arbeiten Sie mit meiner Zahnärztin oder meinem Zahnarzt zusammen?

Ja. Wenn es sinnvoll ist, tauschen wir uns mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt aus, damit die Behandlung abgestimmt ist.

Kann man Bruxismus behandeln?

Bruxismus lässt sich nicht «beseitigen», aber bewältigen: Wir arbeiten an den Gewohnheiten tagsüber, an der Wahrnehmung und an den Beschwerden und stimmen uns bei Bedarf mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt ab.

Wird die Physiotherapie für den Kiefer vergütet?

Ja. Mit einer ärztlichen Verordnung übernimmt die Grundversicherung die Physiotherapie, abzüglich Franchise und Selbstbehalt, wie bei anderen Beschwerden.

Der Kiefer macht Ihnen zu schaffen? Sprechen wir darüber.

Schreiben Sie uns auf WhatsApp: Wir melden uns, um gemeinsam Tag und Uhrzeit zu finden.

Für die Terminvereinbarung genügen Name und Verfügbarkeit: Die Details zu Ihrer Gesundheit besprechen wir gemeinsam in der Praxis.